Stipendienprogramm

Das Infrastruktur-Stipendienprogramm von Verisign, das 2010 während der Jahresfeier “25 Jahre .com” ins Leben gerufen wurde, spiegelt Verisigns Engagement wider, Forschungsprojekte zu unterstützen, die das robuste Wachstum und die Entwicklung des Internets voranbringen.


Ohne Visionen, harte Arbeit und Kreativität wäre das Internet nie zu der Ressource geworden, die wir heute kennen und täglich nutzen. Vor 25 Jahren wurde die erste .com-Adresse registriert. Seither hat .com Geschichte geschrieben und die Welt auf unsere Bildschirme gebracht. Das World Wide Web bedeutete eine grundlegende Änderung in der Art, wie wir miteinander kommunizieren und uns austauschen, Geschäfte abschließen, Informationen weiterleiten, spenden, erziehen und uns bilden und über Städte, Länder und Kontinente hinweg Geschichten austauschen.

Das Infrastruktur-Stipendienprogramm von Verisign, das 2010 während der Jahresfeier “25 Jahre .com” ins Leben gerufen wurde, spiegelt Verisigns Engagement wider, Forschungsprojekte zu unterstützen, die das robuste Wachstum und die Entwicklung des Internets voranbringen. Verisign verlängert dieses Programm 2012, um neue Forschungsprojekte zu fördern, die die Sicherheit und Stabilität unterstützen, die Internetentwicklung voranbringen und die Internetinfrastruktur insgesamt verbessern.

Bisherige Veranstaltungen Stipendienbewerbung Stipendien 2011 Geschichte
Click to play
close
  • 18. Okt. 2011 – Washington, DC –Internet-Infrastruktur- Stipdendium-Symposium: Die vier ausgewählten Stipendiaten präsentieren ihre Arbeiten vor einem Publikum aus Branchenführern, Technologen, Kongressabgeordneten und Regierungsbeamten. Chris Anderson, Chefredakteur des Wired Magazine, hält eine Rede bei der Veranstaltung und gibt einen eigenen Überblick über die Kräfte, die die rasante Entwicklung des Internets gestalten.
  • 6. Oktober 2010 – Brüssel, Belgien – Zukunft des Internetforums: Verisign ist Mitorganisator dieser abschließenden Veranstaltung "25 Jahre .com" mit den europäischen Domainnamen-Branchenführern DENIC, Nominet und CENTR. Die Veranstaltung fand in der Nähe des Hauptsitzes der Europäischen Kommission statt und konzentrierte sich auf die Gesetzesanforderungen, die auf das Internet aus europäischer Sitz zukommen.
  • 26.05.2010 – San Francisco, CA – .com-Gala: Eine Ehrung des Internets und seiner wichtigsten Pioniere: Die .com-Gala wurde vom Emmy®-Preisträger Dana Carvey moderiert und bot eine beeindruckende Zahl an Silicon Valley-Führern und Schwergewichten aus der Internetbranche auf wie zum Beispiel den Mitbegründer von Sun Microsystems, Scott McNealy. Aus Anlass der Galaveranstaltung gab Verisign die “.com 25” bekannt – eine Liste der 25 wichtigsten Unternehmen und Personen, die zum Aufstieg des Internetzeitalters beigetragen haben.
  • 16. März 2010 – Washington, DC – Forum zu den gesetzlichen Auswirkungen: Mit einer Rede des ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten Bill Clinton und vielen Prominenten aus der Welt der Technologie, Politik und Pop-Kultur. Das Forum zu gesetzlichen Auswirkungen untersuchte die Folgen wichtiger Gesetze auf die Entwicklung des Internets und wie sich neue Gesetze auf die Zukunft des Internets auswirken würden.

Verisign freut sich, zwei Stipendien in Höhe von $200.000 für Forschungsprojekte zu vergeben, die das Potenzial besitzen, die Verfügbarkeit und Sicherheit des Internetzugriffs in allen Teilen der Welt zu verbessern. Die Vorschläge für Forschungsthemen konzentrieren sich auf ein Internet, das in allen Ländern verfügbar und sicher ist und eine Reihe von Infrastrukturen unterstützt, vor allem angesichts der Tatsache, dass sich Menschen und Unternehmen auf immer mehr mobile Geräte für ihre Internetverbindung verlassen. Die Forschungsstipendien dienen der finanziellen Unterstützung plus Übernahme der Gemeinkosten für ein Jahr für zwei Doktoranden oder ähnliche Kandidaten.

Wir gratulieren unseren Stipendiengewinnern 2012:

"Downscaling von Unternehmens-Registrys für schlecht angebundene Umgebungen", eingereicht von Prof. Dr. Philippe Cudré-Mauroux von der Universität Fribourg, Schweiz, und Christophe Guéret von der VU-Universität Amsterdam, Niederlande

"Konvergierter, sicherer, mobiler Kommunikationssupport durch infrastruktur-opportunistische, DHT-basierte Netzwerkdienste", eingereicht von Dr. Z. Morley Mao von der Universität Michigan, USA, und Cui Yong von der Tsinghua-Universität, China

Bewerbungen wurden von Teams angenommen, die aus Forschern von akkreditierten akademischen Institutionen, Industrie-Forschungslabors, gemeinnützigen Organisationen, gewinnorientierten Unternehmen und Regierungsbehörden bestehen. Bewerbungen von Teams, die Institutionen aus mehreren Ländern repräsentieren, wurden besonders ermutigt. Alle Forschungsergebnisse müssen der Öffentlichkeit kostenlos und uneingeschränkt zur Verfügung gestellt werden.

Die Bewerbungen wurden anhand der folgenden Kriterien bewertet:

  • Relevanz: Der Bewerber schlug ein Forschungsprojekt vor, das das angegebene Ziel des Programms mit speziellem Fokus auf der globalen Verfügbarkeit und/oder Infrastrukturoptimierungen unterstützt, die Entwicklungsländern zugute kommen.
  • Innovation: Der Bewerber schlug ein Forschungsprojekt vor, das innovativ, neuartig und bedeutsam war. Bewerbungen werden auf der Grundlage der innovativen Art ihrer vorgeschlagenen Forschungsziele beurteilt.
  • Durchführbarkeit: Der Bewerber konnte nachweisen, dass sein vorgeschlagener Forschungsplan durchführbar ist und innerhalb der Zeitfristen des Programms (Sommer 2012 - Herbst 2013) realisiert werden kann.
  • Gesamtqualität: Die Jury wurde gebeten, ihren Gesamteindruck zu den Stipendienvorschlägen zu geben. Dazu gehörten die zuvor erwähnten Kriterien sowie alle anderen Kriterien, die auf der Grundlage ihrer Kenntnisse und Erfahrungen in dem Bereich als relevant galten.

Die Anträge wurden beurteilt von:

Die Stipendien dienen dazu, die Forschungsprojekte zu unterstützen, die während des akademischen Jahres 2012-2013 durchgeführt werden. Die Stipendiengewinner werden ihre Ergebnisse bei einem Symposium in Washington, DC im Herbst 2013 vorstellen.

Die wichtigsten Daten:

17. Januar 2012: Eröffnung des Einreichungsprozesses für Forschungsstipendien
. April 2012: Frist für die Einreichung von Forschungsanträgen
2. Juli 2012: Verkündung der Forschungsstipendien
22.05.2013: Fristen für Forschungsprojekte
Herbst 2013: Präsentation des Forschungsprojekts beim Symposium in Washington, D.C.

Anlässlich des 25. Geburtstags von ".com" hat Verisign ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen, das Anreize für neue Forschung schaffen, die die Sicherheit und Stabilität sowie die Infrastruktur des Internets in den nächsten 25 Jahren verbessern sollen.

Jedes Forschungsstipendium im Wert von $75.000 wurde entwickelt, um vielversprechenden Forschern dabei zu helfen, das nächste Vierteljahrhundert von .com durch Verbesserungen der Internetsicherheit, -infrastruktur, -anwendungen oder -internationalisierung zu formen.

Institutionen und gemeinnützige Organisationen aus der ganzen Welt haben Vorschläge eingereicht. Insgesamt vier Forschungsprojekte wurden im Frühjahr 2011 in Auftrag gegeben.

Shlomi Dolev, Ben-Gurion-Universität des Negev, Israel (Internationalisierung des Internets)
Anil Madhavapeddy, Universität Cambridge, Großbritannien (Domainnamen-Systemsicherheit)
Phillip Brighten Godfrey, Universität Illinois in Urbana-Champaign (Infrastrukturanwendungen)
Z. Morley Mao, Universität Michigan (Internetinfrastruktur)

Am 15. März 1985 hat Symbolics, Inc., ein Computerhersteller mit Sitz in Cambridge, MA, symbolics.com, die erste .com-Adresse der Welt, registrieren lassen. Davor war das Internet vorwiegend ein Projekt, das von Universitäten und Computerwissenschaftlern vorangetrieben wurde, die das Netzwerk für die Forschung und Kommunikation verwendeten. Je mehr Menschen und Institutionen das Netzwerk zu nutzen begannen, desto komplexer wurde die elektronische Kommunikation. Herauszufinden, wie Nachrichten durch Gateways manuell weitergeleitet werden konnten, war eine Form der Kunst und oft nicht offiziell anerkannt. Zeitweise wurden so viele Mails verschickt, dass Postmeister manchmal die Menschen baten, ihre Verbindungen nicht mehr zu benutzen.

Wir wissen, dass die erste .com für symbolics.com am 15. März 1985 registriert wurde. Die Entstehung von .com ist dagegen unklar. Laut Craig Partridge, wissenschaftlicher Leiter bei Raytheon BBN Technologies, entwickelten sich die Namen für Domains, während das System geschaffen wurde. Zuerst wurde .cor als Domain für Unternehmen vorgeschlagen, doch als die endgültige Version herauskam, wurde sie in .com geändert. Ebenso war .org zuerst .pub und .mil war ursprünglich .ddn. Zu den anderen Domains, die gleichzeitig mit .com entstanden, zählten .edu, .gov, .net und .arpa.

Heute ist .com ein Bestandteil des Technologiebooms, der die Art und Weise verändert hat, wie die Menschen arbeiten, leben, spielen und sich mit ihren Familien und Freunden verbinden. "Ich kann mich an niemanden erinnern, der damals gedacht hätte, dass wir eine Organisationsstruktur schaffen, die hunderte Millionen Unternehmen auf der ganzen Welt zur Unterstützung menschlicher Aktivitäten schaffen", erklärte Jack Haverty, ein weiterer Internetpionier, der zu jener Zeit bei MIT arbeitete, in einer anderen E-Mail . "Und gewiss konnte sich keiner vorstellen, dass sie mehr als 30 Jahre überdauern würde, nicht mal als Experiment. Es ist einfach so passiert".