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A

ADVANCED TRANSACTION LOOKUP AND SIGNALING (ATLAS)

Advanced Transaction Lookup and Signaling (ATLAS) ist eine Verisign Infrastruktur-Plattform der nächsten Generation; es handelt sich um eine protokoll-agnostische, hoch skalierbare, stabile und sichere Verzeichnis-Infrastruktur, die umfassende Suchen nach Identitäts- und Transaktionsdaten ermöglicht.

ATLAS

Siehe Advanced Transaction Lookup and Signaling

AUFLÖSEN

Der Begriff Auflösen beschreibt den Prozess, bei dem Domainnamen den entsprechenden Internetprotokoll-(IP)-Nummern zugeordnet werden. Die "Auflösung" wird durch eine Kombination aus Computern und Software erzielt, die als Namensserver bezeichnet werden und die Daten im Domainnamensystem verwenden, um zu bestimmen, welche IP-Nummern zu einem bestimmten Domainnamen gehören.

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B

BETRIEBSTEST UND AUSWERTUNG (OT&E)

Beim Betriebstest und der Auswertung handelt es sich um einen Prozess, bei dem von der Registry lizenzierte Registrare Client-Systeme und -Software zum Registrieren und Verwalten von Domainnamen und Namensservern entwickeln, bevor der laufende Betrieb im gemeinsamen Registrierungssystem beginnt. Das gemeinsame Registrierungssystem beinhaltet eine isolierte, gemeinsam genutzte Serverumgebung für Betriebstests und Auswertungen, die sowohl für die Erstentwicklung von Registrar-Systemen als auch für die laufende Entwicklung und den Test von Registraren verwendet wird. Vor dem Live-Betrieb im gemeinsamen Registrierungssystem müssen die Grundfunktionen der Registrare in der Betriebstest- und Auswertungsumgebung bewertet werden, um den vollständigen und korrekten Betrieb ihrer Client-Systeme zu gewährleisten. Die Bewertung muss ohne Fehler abgeschlossen werden, bevor Registrare Zugriff auf das gemeinsame Registrierungssystem im Live-Betrieb erhalten.

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C

CCTLD

Siehe Länderbezogene Top-Level-Domain

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D

DDOS

Siehe Distributed Denial of Service

DISTRIBUTED DENIAL OF SERVICE (DDOS)

Ein Denial-of-Service (DoS)-Angriff erfolgt, wenn Datenverkehr von einem Host zu einem anderen Computer mit der Absicht gesendet wird, eine Online-Anwendung oder einen Service lahmzulegen. Ein Distributed Denial-of-Service (DDoS)-Angriff erfolgt, wenn mehrere Hosts (zum Beispiel gefährdete PCs, die Teil eines "Botnets" sind) verwendet werden, um einen Angriff auszuführen und zu verstärken. Angreifer erstellen in der Regel die Denial-of-Service-Bedingung, indem sie entweder Server-Bandbreite belegen oder den Server selbst beeinträchtigen. Zu den typischen Zielen gehören Webserver, DNS-Server, Anwendungsserver, Router, Firewalls und Internetbandbreite.

DNS

Siehe Domain Name System

DNSO

Siehe Domain Name Supporting Organization

DNSSEC

Siehe Domain Name System Security Extension

DOMAINNAME

Domainnamen sind ein Adressenkonstrukt zum Identifizieren und Lokalisieren von Computern über das Internet. Domainnamen bieten ein System leicht einprägbarer Internetadressen, die vom Domainnamensystem (DNS) in die vom Netzwerk verwendeten numerischen Adressen (Internetprotokoll-(IP)-Nummern) konvertiert werden. Ein Domainname ist hierarchisch und übermittelt oft Informationen über die Organisation, die den Domainnamen verwendet. Ein Domainname ist einfach die Bezeichnung einer Domain, die einen Teil des kompletten Domainnamensbereichs darstellt. Domainnamen auf derselben Hierarchieebene müssen eindeutig sein. Es kann also zum Beispiel nur eine .com-Domain auf der obersten Hierarchieebene geben und nur eine Domain verisigninc.com auf der nächsten Ebene der Hierarchie.

DOMAIN NAME SUPPORTING ORGANIZATION (DNSO)

Eine unterstützende Organisation der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers- ICANN). Sie berät den Vorstand der ICANN bezüglich der Richtlinien für das Domainnamensystem. Die DNSO besteht aus: (i) einem Names Council ("NC"), bestehend aus Vertretern der Wahlkreise, die von diesen gewählt wurden, und 9 (ii) einer Generalversammlung, die sich aus allen beteiligten natürlichen und juristischen Personen zusammensetzt.

DOMAIN NAME SYSTEM (DNS)

Das Domain Name System ist eine verteilte Datenbank mit Informationen, die zum Konvertieren von Domainnamen (die für Benutzer leicht zu merken und zu verwenden sind) in Internetprotokoll-(IP)-Nummern verwendet wird, mit deren Hilfe Computer sich gegenseitig im Internet finden. Computeranwender weltweit behalten ihren spezifischen Anteil an dieser Datenbank, und die Daten, die in jedem Teil der Datenbank enthalten sind, werden allen Computern und Benutzern im Internet zur Verfügung gestellt. Das DNS umfasst Computer, Datendateien, Software und Benutzer, die miteinander arbeiten. Erfahren Sie, wie das Domain Name System funktioniert

DOMAIN NAME SYSTEM SECURITY EXTENSION (DNSSEC)

Die Domain Name System Security Extension (DNSSEC) erhöht die Sicherheit im DNS. Sie ist dafür konzipiert, Man-in-the-middle-(MITM)-Angriffe und Cache Poisoning zu erkennen, indem es die Quelle der DNS-Daten authentifiziert und ihre Integrität verifiziert, während der Benutzer sich im Internet bewegt.

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E

ENTWURFSKOMITEES

Mitgliederkomitees der DNSO-Generalversammlung (Domain Name Supporting Organization General Assembly), die vom DNSO Names Council gebildet werden und für die Entwürfe zur Konsensbildung verantwortlich sind. Jede anerkannte DNSO-Wahlkreis kann sich an jedem Entwurfskomitee beteiligen.

EPP

Siehe Extensible Provisioning Protocol

EXTENSIBLE PROVISIONING PROTOCOL (EPP)

EPP ist ein flexibles Protokoll für die Zuweisung von Objekten innerhalb von Registrys über das Internet. EPP verwendet XML (Extensible Markup Language), um Befehle und Antworten vom Registrar zur Registry zu senden und umgekehrt.

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G

GEMEINSAMES REGISTRIERUNGSSYSSTEM (SRS)

Das von Verisign entwickelte gemeinsame Registrierungssystem ermöglicht es mehreren Registraren, Registrierungsdienste für Internet-Domainnamen innerhalb der von VeriSign verwalteten Top-Level-Domains (TLDs) zur Verfügung zu stellen. Das System (ein Protokoll und die zugehörige Hardware und Software) beinhaltet die folgenden Subsysteme: ein Datenbank-Server-Subsystem, ein Registrierungs-Subsystem, das den gleichen Zugriff auf die Registry für alle Registrare sicherstellt, ein Rechnungs-Subsystem, ein Subsystem für die Entwicklung und den Test von Systemen, ein Subsystem für die Erstellung von TLD-Zonendateien und ein Whois-Subsystem. Das System entspricht den Vorgaben des Statement of Policy on Domain Name System Administration, Management of Internet Names and Addresses, 63 Fed Reg. 31741 (1998) (das "Whitepaper"), sowie der Änderungsnr. 11 des Cooperative Agreement NCR-92-18742 zwischen der US-Regierung und Verisign.

GENERALVERSAMMLUNG

Die Generalversammlung ist ein offenes Forum für die Teilnahme an der Arbeit der ICANN Domain Name Supporting Organization (DNSO). Die Mitglieder der Generalversammlung sollten Kenntnisse über die und Interesse an den Hauptverantwortungsbereichen der DNSO haben und bereit sein, Zeit, Mühe und Fachwissen in die Arbeit der DNSO zu investieren. Dazu gehören zum Beispiel das Vorschlagen und Entwickeln von Arbeitspunkten und deren Diskussion, das Anlegen von Entwurfsdokumenten und die Teilnahme an Forschungs- und Entwurfskomitees sowie Arbeitsgruppen.

GENERISCHE TOP-LEVEL-DOMAIN (GTLD)

Eine generische Top-Level-Domain ist ein Top-Level-Domainname, dessen Registrierung weltweit uneingeschränkt möglich ist, im Gegensatz zu Top-Level-Domains mit Länderkennzeichen, deren Registrierung oft auf bestimmte Länder oder Regionen beschränkt ist. gTLDs sind: .com, .net, .org, .biz, .info und .name.

GTLD

Siehe Generische Top-Level-Domain

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H

HOST

Ein Host kann auch Namensserver genannt werden. Ein Computer mit der Software und den Daten (Zonendateien), die zum Auflösen von Domainnamen in Internetprotokoll-(IP)-Nummern benötigt wird.

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I

IANA

Siehe Internet Assigned Numbers Authority

ICANN

Siehe Internet Corporation for Assigned Names and Numbers

IETF

Siehe Internet Engineering Task Force

INTERNET ASSIGNED NUMBERS AUTHORITY (IANA)

Die Internet Assigned Number Authority (IANA) kontrolliert die Nummern für Protokolle, die länderbezogenen Top-Level-Domains und hält die IP-Adresszuweisungen aufrecht.

INTERNET CORPORATION FÜR ASSIGNED NAMES AND NUMBERS (ICANN)

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) koordiniert das Domain Name System (DNS), die Internetprotokoll-(IP)-Adressen, die Zuweisung von IP-Adressenbereichen, die Zuweisungen von Protokollkennungen, die Verwaltung des generischen (gTLD) und länderbezogenen (ccTLD) Top-Level Domainnamensystems und die Verwaltungsfunktionen des Root-Seversystems. Diese Dienste wurden ursprünglich im Rahmen des Vertrags mit der US-amerikanischen Regierung von der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) und anderen Organisationen durchgeführt. ICANN führt nun die IANA-Funktion aus.

INTERNET DOMAIN NAME

Ein Adressenkonstrukt zum Identifizieren und Lokalisieren von Computern über das Internet. Domainnamen bieten ein System leicht einprägbarer Internetadressen, die vom Domainnamesystem (DNS) in die vom Netzwerk verwendeten numerischen Adressen (Internetprotokoll-(IP)-Nummern) konvertiert werden. Ein Domainname ist hierarchisch und übermittelt oft Informationen über die Organisation, die den Domainnamen verwendet. Ein Domainname ist einfach die Bezeichnung einer Domain, die einen Teil des kompletten Domainnamensbereichs darstellt. Domainnamen auf derselben Hierarchieebene müssen eindeutig sein. Es kann also zum Beispiel nur eine .com-Domain auf der obersten Hierarchieebene und nur eine Domain verisigninc.com auf der nächsten Ebene der Hierarchie geben.

INTERNET ENGINEERING TASK FORCE (IETF)

Die Internet Engineering Task Force (IETF) ist eine große, offene, internationale Community von Netzwerkentwicklern, Betreibern, Anbietern und Wissenschaftlern, die sich mit der Entwicklung der Internetarchitektur und dem nahtlosen Betrieb des Internets befassen.

INTERNET NETWORK INFORMATION CENTER (INTERNIC)

Das Internet Network Information Center (InterNIC) ist eine eingetragene Dienstleistungsmarke des US-Wirtschaftsministeriums. InterNIC war der Name eines 1993 im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit der National Science Foundation (NSF) ins Leben gerufenen Projekts, welches Network Solutions, Inc. (heute Verisign) die Bereitstellung von Dienstleistungen zur Registrierung von Domainnamen in .com und .net ermöglichte. Verisign verwendet den Namen InterNIC nicht mehr für seine Dienstleistungen. InterNIC ist derzeit der Name einer von der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) zur Verfügung gestellten Website.

INTERNETPROTOKOLL IP

Eine eindeutige numerische Kennzeichnung zur Identifizierung von Hosts und Netzwerken. Internetprotokoll-(IP)-Nummern sind Teil eines globalen, standardisierten Systems zur Identifizierung von Computern, die mit dem Internet verbunden sind. Technisch gesehen sind IP-Nummern 32-Bit-Adressen, die aus vier Oktetten bestehen, und sie werden in Form von vier durch Punkte getrennte Zahlen zwischen 0 und 255 ausgedrückt, zum Beispiel: 198.41.0.52. Die Zuweisung von IPs für Nord- und Südamerika, die Karibik und Subsahara-Afrika erfolgt derzeit über die American Registry for Internet Numbers (ARIN). Die Zuweisung von IPs für Europa erfolgt derzeit über die Reseaux IP Europeens (RIPE). Die Zuweisung von IPs für die Region Asien/Pazifik erfolgt derzeit über das Asia-Pacific Network Information Center (APNIC).

INTERNETPROTOKOLLVERISON 6 (IPV6)

IPv6 ist der Internet-Protokoll-Standard der nächsten Generation, der das IPv4-Protokoll, das heute noch für die Transaktionen der meisten Internetdienste eingesetzt wird, ergänzen und schließlich ablösen soll. Auf IPv6 vorbereitet zu sein, ist von zunehmender Dringlichkeit, da die Reserven der Internetinstitution IANA (Internet Assigned Numbers Authority) an verfügbaren IPv4-Adressen bereits erschöpft sind und zu erwarten ist, dass die möglichen IPv4-Adressen bei mehreren regionalen Internet Registries (RIRs) noch 2011 verbraucht sein werden.

IP

Siehe Internetprotokoll

IPV6

Siehe Internetprotokollversion 6

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K

KOOPERATIONSVERTRAG

Eine vertragliche Vereinbarung, die häufig von der US-amerikanischen National Science Foundation (NSF) verwendet wird und Kooperationen zwischen privaten Organisationen und der US-Regierung zum Zweck der Entwicklung neuer Technologien ermöglicht, die langfristig Teil des privaten Sektors werden sollen.

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L

LAHME DELEGATION

Die lahme Delegation ist ein Host (Namenserver), der beim Registrieren eines Domainnamens bei einer Registry oder einem Registrar keinen Start of Authority (SOA)-Eintrag für einen Domainnamen beinhaltet.

LÄNDERBEZOGENE TOP-LEVEL-DOMAIN (ccTLD)

Eine länderbezogene Top-Level-Domain (ccTLD), die eine zweistellige Abkürzung nach ISO 3166-1 (Standard für die Kodierung von geografischen Einheiten) enthält. Es sind fast 250 länderbezogene Top-Level-Domains (ccTLDs) registriert. Einige Beispiele sind .us for die USA, .ca für Kanada, .jp für Japan, .de für Deutschland usw. ccTLDs werden oft generischen Top-Level-Domains (Generic Top-Level Domains, gTLDs) gegenübergestellt. Die Registrierung von ccTLDs ist oft eingeschränkt, z.B. aufgrund regionaler Anforderungen, während die Registrierung von gTLDs weltweit uneingeschränkt ist.

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M

MALWARE

Malware, kurz für bösartige (oder heimtückische) Software, ist eine Software, die von Angreifern verwendet oder programmiert wird, um den Computerbetrieb zu stören, sensible Daten abzugreifen oder Zugriff auf private Computersysteme zu erhalten. Sie kann in Form von Code, Skripts, aktiven Inhalten und anderer Software auftreten. Malware ist ein allgemeiner Begriff, der für zahlreiche Formen feindseliger oder eindringender Software verwendet wird.

MAN-IN-THE-MIDDLE-ANGRIFF (MITM)

Ein Man-in-the-middle-( MITM)-Angriff bezeichnet das heimliche Eingreifen in und Manipulieren von Kommunikationen zwischen zwei Systemen. Der Angreifer kann die Kommunikation manipulieren, um den Datenverkehr an eine illegitime Adresse oder Website umzuleiten. Endbenutzer können den "Man in the middle" nicht identifizieren und gehen davon aus, direkt mit der gewünschten Zieladresse zu kommunizieren.

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N

NACHFRIST

Die Nachfrist beinhaltet fünf Kalendertage im Anschluss an die erste Registrierung eines Domainnamens; wenn der Domainname innerhalb dieser Frist gelöscht wurde, kann dem Registrar eine Gutschrift ausgestellt werden.

NAMENSSERVER

Ein Namensserver wird auch Host genannt. Dabei handelt es sich um einen Computer mit der Software und den Daten (Zonendateien), die zum Auflösen von Domainnamen in Internetprotokoll (IP)-Nummern benötigt werden.

NAMES COUNCIL

Der "Names Council (NC)" ist Teil der "Domain Name Supporting Organization (DNSO)", einer von drei unterstützenden Organisationen der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers). Er besteht aus drei vom ICANN-Vorstand anerkannten Vertretern jedes DNSO-Wahlkreises, mit zeitweiliger Ausnahme des gTLD-Registry-Wahlkreises, die derzeit nur einen Vertreter hat. Der Names Council ist verantwortlich für den Konsensbildungsprozess der DNSO.

NAME SERVICE

Der Name Service bietet Personen und Organisationen die Auflösung vom Domainnamen in die Internetprotokoll-(IP)-Nummer, indem er die Hardware, Software und Daten wartet und verfügbar macht, die für diesen Vorgang erforderlich sind. Viele Internetdienstanbieter (Internet Service Provider, ISPs) betreiben Namensserver und stellen ihren Kunden bei Registrierung eines Domainnamens einen Namensdienst zur Verfügung. Die meisten Einzelpersonen sind nicht in der Lage, selbst einen Namensserver zu betreiben und müssen hierfür die Unterstützung eines ISPs oder einer anderen Person oder Organisation einholen.

NATIONAL TELECOMMUNICATIONS AND INFORMATION ADMINISTRATION (NTIA)

Die National Telecommunications and Information Administration (NTIA) ist eine Behörde des US-Wirtschaftsministeriums, das innerhalb der Exekutive im Hinblick auf nationale und internationale Telekommunikation und Informationstechnologie hauptverantwortlich ist. Die NTIA ist diejenige Dienststelle innerhalb des Wirtschaftministeriums, von der die Kooperationsvereinbarung mit Verisign und die Absichtserklärung mit der ICANN verwaltet werden.

NICHT KONFIGURIERTE DOMAINNAMEN

Nicht konfigurierte Domainnamen sind Domainnamenregistrierungen, die nicht mit den Namenservern in der Top-Level-Domain-(TLD)-Registry konfiguriert wurden, und deshalb nicht in der TLD-Zonendatei veröffentlicht werden.

NTERSTÜTZENDE ORGANISATIONEN

UDie unterstützenden Organisationen der ICANN dienen als Beratungsorgane des SOA Resource Board. Ihre Hauptverantwortung liegt in der Entwicklung und Empfehlung wichtiger Richtlinien bezüglich derjenigen Anwendungen, die in ihren speziellen Verantwortungsbereich fallen.

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O

OT&E

Siehe Betriebstest und Auswertung

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P

PRIMÄRSERVER

Der Primärserver ist der Namensserver, der zuerst benutzt wird und der vor allen anderen aufgeführten Namensservern verwendet wird, wenn ein Domainname in der Registry registriert wird. Bei der Registrierung von Namen bei der Registry müssen Registrare den Namen und die IP-Adresse eines primären Servers für den Namen angeben.

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R

REGISTRANT

Ein Registrant ist die Einzelperson oder Organisation, die einen bestimmten Domainnamen bei einem Registrar registriert. Diese Einzelperson oder Organisation ist berechtigt, den speziellen Domainnamen für eine gewisse Zeit zu verwenden, unter Voraussetzung bestimmter Bedingungen und der Zahlung der Registrierungsgebühren. Diese Person oder Organisation ist die "Rechtsperson", die an die Bedingungen der Domainnamenregistrierungsvereinbarung mit dem Registrar gebunden ist. Die Verisign-Registry bietet nur für Registrare direkten Service, nicht für Internet-Endbenutzer. Die Registry-Datenbank enthält nur Informationen über das Domainnamensystem (Domainname, Namen der Namensserver und Internetprotokoll-(IP)-Nummern der Namensserver) sowie den Namen des Registrars, der den Namen und die grundlegenden Transaktionsdaten registriert hat. Sie enthält keine Informationen über den Registranten oder Kontaktinformationen. Registrare bieten direkten Service für Registranten.

REGISTRAR

Ein Registrar bietet direkten Service für Registranten von Domainnamen. Die Registrar-Datenbank enthält zusätzlich zu den in der Registry-Datenbank enthaltenen DNS-Informationen auch Kundeninformationen. Registrare verarbeiten Namensregistrierungen für Internet-Endbenutzer und senden anschließend die notwendigen DNS-Informationen zur Aufnahme in die zentrale Registry-Datenbank und zur Verbreitung über das Internet an eine Registry. Es gibt mehrere Registrare, die Registrierungsdienste über Verisign anbieten.

REGISTRARLIZENZ UND -VERTRAG

Die Registrarlizenz und der Registrarvertrag sind der Vertrag, den Registrare mit Verisign abschließen müssen, um Registrierungsdienste über die Verisign-Registry anbieten zu können.

REGISTRAR-WHOIS

Die Registrar-Whois ist ene von Registraren verwaltete durchsuchbare Datenbank, die Informationen über Netzwerke, Netzwerkorganisationen, Domainnamen und den mit ihnen verknüpften Kontakten für die Top-Level-Domains mit Länderkennzeichen für die Bezeichnungen .com, .net, .edu und ISO 3166 enthält. Jeder Registrar implementiert das Whois-Protokoll und unterhält eine separate und individuelle Whois-Datenbank für die entsprechenden Domainnamen-Registrierungen.

REGISTRIERUNGSABKOMMEN

Das am 10. November 1999 eingegangene Registrierungsabkommen zwischen ICANN und Verisign. Das Abkommen enthält die Bestimmungen und Bedingungen, unter denen Verisign als exklusive Registry für alle Second-Level-Domainnamen der .com- und .net-Top-Level-Domainnamen autorisiert wird.

2012 hat das US-amerikanische Handelsministerium die Erneuerung des Vertrags zwischen Verisign und der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) genehmigt, um als autoritativer Registrybetreiber für die Registry .com bis zum 30. November 2018 zu agieren.

2011 haben die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) und Verisign den Verisign-Vertrag, als der autoritative Registrybetreiber für die .net-Registry zu agieren, um weitere sechs Jahre verlängert.

REGISTRY

Eine Registry für Internet-Domainnamen ist eine Stelle, die Informationen über das Domainnamesystem (DNS) von Domainnamen-Registraren erhält, diese Informationen in eine zentrale Datenbank eingibt und über Internet-Zonendateien im Internet verbreitet, sodass Domainnamen weltweit von Benutzern über das World Wide Web oder per E-Mail auffindbar sind. Verisign ist die exklusive Registry für die Top-Level-Domains .com und .net.

REGISTRY-WHOIS

Bei der Registry-Whois handelt es sich um den maßgebenden Whois-Dienst für alle Second-Level-Domainnamen, die in den.com- und .net-Top-Level-Domains registriert sind. Dieser Dienst ist frei verfügbar. Für alle registrierten Second-Level-Domainnamen in .com oder .net werden Informationen wie im folgenden Beispiel angezeigt:

Domainname: LIBERTY.COM
Registrar: NETWORK SOLUTIONS, LLC.
Whois-Server: whois.networksolutions.com
Verweis-URL: http://www.networksolutions.com/en_US/
Namensserver: NS1.VIAWEST.NET
Namensserver: NS2.VIAWEST.NET
Status: Client-Transfer verboten
Aktualisierungsdatum: 19-04-2013
Erstellungsdatum: 22-03-1993
Ablaufdatum: 23-03-2023

Beachten Sie, dass keine Kontaktinformationen des Endbenutzers angezeigt werden, da Verisign diese Informationen nicht verwaltet.

ROOT

Der Root ist die oberste Ebene in der Hierarchie des Domainnamensystems (DNS), oft auch "dot" genannt.

ROOT-SERVER

Der Root-Server ist ein Server, der über die Software und Daten verfügt, die benötigt werden, um Namensserver zu lokalisieren, die maßgebende Daten für die Top-Level-Domains enthalten (so "wissen" Root-Server beispielsweise, welche Namensserver maßgebende Daten für .com, .net, .fr, .uk usw. enthalten). Die Root-Server sind tatsächlich Namensserver und enthalten die maßgebenden Daten der obersten Hierarchieebene des Domainnamensystems (DNS). Derzeit begrenzen technische Spezifikationen die Anzahl der Root-Server auf 13. Diese Server sind auf der ganzen Welt verteilt, in den USA, Großbritannien, Schweden und Japan.

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S

SECOND-LEVEL-DOMAINNAME

Die nächste Hierarchieebene unter den Top-Level-Domains im Domainnamensystem (DNS) sind die Second-Level-Domainnamen. Derjenige Teil eines Domainnamens, der links neben der Top-Level-Domain angezeigt wird (z. B. "verisigninc" in "verisigninc.com"). Second-Level-Domainnamen werden verwendet, um Unternehmen und andere kommerzielle Organisationen im Internet darzustellen.

SEKUNDÄRSERVER

Der Sekundärserver ist ein Namensserver, der zusätzlich zum und als Backup für den primären Namensserver für einen Domainnamen verwendet wird. Namen und IP-Adressen eines sekundären Servers werden von Registraren zur Verfügung gestellt, wenn diese Namen bei der Verisign-Registry registrieren.

SOA ("Start of Authority")

Siehe Start of Authority

SRS (Shared Registration System)

Siehe Gemeinsames Registrierungssystem

START OF AUTHORITY (SOA)

Der Start of Authority (SOA)-Eintrag enthält die wichtigsten Informationen über Ihre Zone. Er definiert, welcher Server Ihr primärer Namensserver ist, Ihre Kontaktinformationen (E-Mail), wie Ihre sekundären Namensserver aktualisiert werden und die standardmäßigen (minimalen) Time-to-Live-Werte für Ihre Einträge.

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T

TLD

Siehe Top-Level-Domain

TLD-ZONENDATEIEN

TLD-Zonendateien enthalten Daten, die einen Teil des Domainnamensraums für bestimmte Top-Level-Domains beschreiben. Zonendateien enthalten die erforderlichen Informationen, um Domainnamen in Internetprotokoll-(IP)-Nummern aufzulösen. Zonendateien enthalten Domainnamen, die zugehörigen Namen der Namenserver und die IP-Adressen dieser Namensserver. Verisign aktualisiert TLD-Zonendateien für die .com- und .net-TLDs alle fünf Minuten. Registrare können Domainnamen-Zonenwarnungen zu von ihnen verwalteten Domainnamen abonnieren, um die Verwaltung zu vereinfachen und den Kundenservice zu verbessern. Um diesen Service zu nutzen, kontaktieren Sie bitte den Kundendienst.

TOP-LEVEL-DOMAIN (TLD)

Die höchste Hierarchieebene im Domainnamensystem (DNS) nach dem Root. Der Teil des Domainnamens, der ganz rechts angezeigt wird. Beispiel: ".com" in "verisigninc.com".

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U

Universal Resource Locator (URL)

Der "Universal Resource Locator" ist eine einmalige Adresse, die zum Ansteuern von Websites im Internet verwendet wird (z. B. http://www.verisigninc.com).

URL

Siehe Universal Resource Locator

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W

WAHLKREISE

Die "Internetregierung" ICANN ist die Verwaltungsorganisation für Domainnamen und besteht aus einem Vorstand, mehreren Wahlkreisen und einer Generalversammlung. Jeder Wahlkreis ist selbstorganisiert. Die ersten Wahlkreise waren: 1. ccTLD-Registrys; 2. kommerzielle und Wirtschaftseinheiten; 3. gTLD-Registrys; 4. ISP- und Verbindungsanbieter; 5. nicht kommerzielle Domainnameninhaber; 6. Registrare; 7. Interessen, die Handelsmarken, sonstiges geistiges Eigentum und die Bekämpfung von Fälschungen betreffen. Jegliche Gruppe natürlicher oder juristischer Personen kann beim Vorstand der ICANN die Bildung eines neuen oder separaten Wahlkreises beantragen. In der New Constituency Petition and Charter finden Sie Anweisungen zur Antragstellung.

WHOIS

Whois ist eine von Registrys und Registraren verwaltete durchsuchbare Datenbank, die Informationen über die Registrierung von Domainnamen für die Top-Level-Domains mit Länderkennzeichen für die Bezeichnungen .com, .net, .org, .edu und ISO 3166 enthält. Sie enthält auch das Protokoll oder den Regelsatz, in dem die für den Zugriff auf die Datenbank genutzte Anwendung erklärt wird (siehe Registrar-Whois und Registry-Whois).

WHOIS-SERVER

Der Whois-Server ist die URL (Web-Adresse), über die der Whois-Dienst für eine bestimmte Registry oder einen bestimmten Registrar zu finden ist. Diese URL gehört zu den Informationen, die von Verisign Whois angegeben werden.

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Z

ZONENDATEIEN

Zonendateien enthalten Daten, die einen Teil des Domainnamensraums für bestimmte Top-Level-Domains beschreiben. Zonendateien enthalten die erforderlichen Informationen, um Domainnamen in Internetprotokoll-(IP)-Nummern aufzulösen. Zonendateien enthalten Domainnamen, die zugehörigen Namen der Namenserver und die IP-Adressen dieser Namensserver. Verisign aktualisiert Zonendateien für die .com- und .net-TLDs alle fünf Minuten.

ZUGRIFFSVEREINBARUNG FÜR ZONENDATEI

Eine Vereinbarung mit Verisign, der von Parteien zugestimmt werden muss, die Zugriff auf die TLD-Zonendateien von Verisign anfordern.

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  • +1-703-948-3200