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Wie plane ich eine Website?

16-Jun-2014

Um in der vernetzten Welt von heute keinen Wettbewerbsnachteil zu erleiden, müssen Unternehmen den Schritt ins Netz wagen. Dabei gilt es, die Website vor der Live-Schaltung zuerst einmal gründlich zu planen. Dies fängt an mit einem inhaltlichen und grafischen Konzept und geht dann über zum Briefing des Website-Erstellers, zur Wahl des Domain-Namens, zur rechtlichen Absicherung der Website bis hin zur Bekanntmachung der fertigen Website. Diese einzelnen Schritte sollen im Folgenden näher beleuchtet werden:

Inhaltliches & grafisches Konzept

Die Website sollte in erster Linie zeigen, was das Unternehmen eigentlich anbietet und verkauft. Der (potenzielle) Kunde sollte die Möglichkeit haben, sich mit Hilfe von Fotos und Informationen, Datenblättern etc. einen guten ersten Eindruck von den Produkten/Services zu verschaffen.

Wenn die Produkte auch direkt online eingekauft werden können, sollten sie darüber hinaus möglichst zentral auf der Website platziert sein, mit einem Link zum Einkaufswagen direkt daneben.

Bei der visuellen Darstellung des eigenen Geschäfts sollte man unbedingt auf ein einheitliches Corporate-Design und Branding achten. Beispielsweise sollte sich die Farbe und Schriftart des Unternehmens-Logos auch auf der Website widerspiegeln. Eine Webdesign-Agentur stellt normalerweise immer passend zu dem Logo eine Farbpalette zusammen, die man für die Website benutzen kann.

Briefing des Website-Erstellers

Dabei erfordert die Zusammenarbeit mit einer solchen Agentur ein gutes Briefing. Anders als im Printbereich ist man online nämlich theoretisch vom Umfang her nicht gebunden und die technischen Möglichkeiten sind geradezu unendlich. Die Vielzahl der Möglichkeiten hinsichtlich technischer Funktionalität und Erscheinungsbild macht es daher oft schwierig, seine Wünsche in Art und Umfang konkret zu äußern. Es ist also besonders am Anfang entscheidend, möglichst viele Informationen zum Unternehmen zusammen zu tragen und die Zielsetzung der Website für die Webgestalter klar zu definieren.

Wahl des Domain-Namens

Ein Domainname ist nicht nur die Online-Identität Ihres Unternehmens. Er kann, wenn er gut gewählt ist, sogar eine maßgebliche Rolle spielen für den geschäftlichen Erfolg. Gerade in hart umkämpften Branchen ist es nie verkehrt, den gewünschten Domainnamen auf mehreren unterschiedlichen Domains zu registrieren (beispielsweise Architekt-Mustermann.com und Architekt-Mustermann.net). Ein guter, griffiger und einprägsamer Domainname ist dabei auch für die Kommunikation mit den Kunden wichtig. Denn in der Regel werden Sie Ihre E-Mail-Adresse auch über Ihre Unternehmenswebsite leiten. Dies vermittelt den Kunden ein Gefühl von Seriosität und sorgt dafür, dass sie Sie geschäftlich ernst nehmen.

Rechtliche Absicherung der Website

Eine Homepage sieht für einen Betrachter erst einmal aus wie ein großes Ganzes. Doch in Wirklichkeit besteht sie aus vielen einzelnen Bestandteilen, die alle Rechte von Dritten – beispielsweise Bild- oder Tonrechte – verletzen könnten. Daher muss man beim Erstellen einer Website immer darauf achten, dass man für nicht selbst erstellten Content (z.B. Texte oder Bilder) vom jeweiligen Rechteinhaber die entsprechenden Verwertungsrechte und Nutzungsrechte einholt. Ebenso wichtig für die rechtliche Absicherung der Website ist das Einstellen eines Impressums. Seit 2002 ist jeder Anbieter einer gewerblichen Homepage dazu verpflichtet, eine sogenannte „Anbieterkennzeichnung“ – also ein Impressum – auf dieser zur Verfügung zu stellen. Dieses Impressum muss dem Gesetz nach „leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar“ sein – dies gilt auch für Seiten auf sozialen Netzwerken.

PR und Marketing für die Website

Sobald ein Unternehmen sich durch die Wahl der richtigen Domain eine eigene Identität im Internet geschaffen hat, muss diese natürlich auch durch gezielte Marketing- und PR-Maßnahmen angetrieben werden. Der Web-Auftritt  sollte immer im Zentrum der Bemühungen stehen. Eine Möglichkeit, um die eigene Marke anzutreiben, ist beispielsweise die Programmierung von Smartphone-Apps, die dem Nutzer einen Mehrwert bieten und den Web-Auftritt erweitern.