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3 Schritte zur eigenen Domain

22-Jun-2012

Die eigene Domain ist für Deinen Online-Auftritt sozusagen das Ladenlokal: Unter dieser Adresse finden dich deine Kunden. Zudem ist die Domain wichtig für die Positionierung deiner Website in den Suchmaschinen. Anders als ein Haus kannst du eine Domain allerdings nur mieten, nie kaufen. Um das zu tun, musst du die gewünschte Domain registrieren lassen. Anlaufstelle dafür ist in der Regel dein Internet-Service-Provider oder Hosting-Anbieter. Dieser registriert dann für dich die gewünschte Adresse beim Registrar und der zentralen Verwaltung, den Network Information Centers (NIC).

Eine Domain zu registrieren ist zwar um einiges unkomplizierter als einen Laden zu mieten. Trotzdem solltest du dir vorab einige Gedanken zum Domain-Namen und anderen Voraussetzungen machen. Deine Domain bekommst du dann in 3 einfachen Schritten:

Schritt 1: Domain-Namen wählen

Dein Domain-Name bestimmt mit, ob dein Internet-Auftritt wie ein Geschäft in zentraler Lage schnell gefunden wird oder sich eher im Hinterhof versteckt, weit hinten in den Ergebnislisten der Suchmaschinen. Zudem musst du einige rechtliche und administrative Vorgaben beachten, wenn du eine Domain registrieren willst. 

Ein guter Domain-Name ist:

  • Kurz und einfach zu merken (besser: www.Dein-Unternehmen.net als www.Dein-Unternehmen-Online.net)
  • Aussagekräftig (besser: www.krawatten-individuell.net als www.hermine-mueller.net)
  • Wenig anfällig für Tippfehler (bei „schwierigen“ Namen wie www.rhythmus-schule.netsolltest du auch gleich mögliche „Vertipper“ wie www.rytmus-schule.net etc. mit registrieren.)
  • Wenn Du einen Domain-Namen in die engere Auswahl genommen hast, solltest Du auch kurz darüber nachdenken, welche Alternativen und ähnliche Schreibweisen es gibt. Häufig lohnt es sich, solche Alternativen mit zu registrieren und die Besucher auf Deine Haupt-Domain umzuleiten. Denn die wenigsten Internet-Nutzer können sich auf Anhieb merken, ob eine Domain nun mit oder ohne Bindestrich, mit Sonderzeichen wie „ü“ und „ö“ oder mit den ausgeschriebenen Varianten „ue“ oder „oe“ geschrieben wird. So stellst Du sicher, dass auch tatsächlich bei Dir landet, wer Dich sucht – und dass Wettbewerber sich nicht eine ähnlich klingende Domain sichern.

    Schritt 2: Domain-Namen überprüfen

    Der beste Domain-Name nützt allerdings nichts, wenn er schon vergeben ist. Hast du ein bis zwei gute Ideen für den Domain-Namen gewählt, musst du nun überprüfen, ob sie noch frei sind. Das geht bei den meisten Registraren oder Web-Hostern über einfache Online-Tools, die dir sofort Auskunft geben.

    Ist die gewünschte Domain nicht frei, musst du dir eine Alternative überlegen. Eventuell – besonders wenn unter der Wunsch-Domain keine Website in Betrieb ist – lohnt es sich auch, mit dem Domain-Inhaber Kontakt aufzunehmen und zu prüfen, ob die Domain abgelöst werden kann. Wer der Inhaber einer Domain ist, kannst du in der Regel über eine so genannte „Whois“-Abfrage bei deinem Domain-Händler oder Registrar erfahren.

    Schritt 3: Domain-Namen registrieren

    Registrieren kannst du deinen Domain-Namen nun beim Internet-Service-Provider, Web-Hoster oder Domain-Händler Deiner Wahl. Beim Dienstleister musst Du in der Regel deine Kontaktadresse und Deine Kontodaten angeben, mit den Details der Registrierung musst du dich dann nicht mehr auseinandersetzen.

    Schon nach ein paar Stunden kannst du dann Zugriff auf deine eigene Domain bekommen. Meist werden die Domains zunächst für eine Laufzeit von einem Jahr registriert, der Vertrag verlängert sich normalerweise automatisch.

    Und schon ist es geschafft: du hast dir eine Präsenz in hoffentlich guter Lage im Netz gesichert. Nun kannst du ein Baustellenschild aufstellen und dich mit dem eigentlichen Inhalt deiner Website befassen.