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Kostenlos zur eigenen Website

11-Jul-2013

Wer heute eine Geschäftsidee zum Erfolg führen will, der kommt heute nicht ums Internet herum. Daher sollte man meinen, dass jedes Unternehmen mittlerweile eine eigene Web-Präsenz hat. Dem ist aber nicht so, wie der Branchenverband BITKOM vor kurzem in einer Studie feststellte: Jedes fünfte Unternehmen hat noch keinen Internetauftritt.  Bei den Kleinunternehmern unter zehn Angestellten hat nicht einmal die Hälfte eine eigene Website.  Als Gründe für die Web-Abstinenz wird oft genannt: zu wenig Zeit, zu komplex, zu teuer.

Eigene Website auch für umsonst

Dabei ist der Aufwand bei weitem nicht so groß, wie die Chance, die sich diese Unternehmen dabei entgehen lassen. Es muss ja nicht immer gleich die flash-animierte Hochglanz-Hompage sein. Für die lokale Suche nach einem Handwerker, Zahnarzt oder Physiotherapeuten reicht  oft schon eine einfache Website mit einer kurzen Leistungsbeschreibung, den Öffnungszeiten, einer Anfahrtsskizze und eventuell einem Foto des Teams. Und so eine digitale Visitenkarte muss nicht viel Geld kosten – ja, es geht sogar umsonst.

Der gigantische Marktplatz Internet hält nämlich einige sehr gute kostenfreie Werkzeuge bereit, mit denen man sich selbst behelfen kann. Diese Baukästen sind speziell für Nicht-Techniker konzipiert, leicht zu benutzen und arbeiten mit Vorlagen (Templates), anhand der Amateur-Website-Bastler schnell zu seinem Ziel kommt.

Hier eine Auswahl wichtiger Anbeiter, getestet und näher vorgestellt werden diese auch unter anderem auf http://www.websitebuilder-test.com

  • Jimdo: Gibt es in drei Paketen: kostenlos, Pro für 5 Euro/Monat und Business für 15 Euro/Monat. Geeignet für die eigene Firmenwebsite, Blogs oder auch Shops.
  • Webnode: Kostenloses Basispaket mit gutem Funktionsumfang, dann Pakete ab 1,95 Euro/Monat (Mini), 6,65 Euro/Monat (Standard u.a. 1000 MB Speicherplatz) und 16,65 Euro/Monat (Profi); geeignet auch für Web-Shops.
  • Weebly: Neben dem Kostenlos-Paket gibt es eines für Starter (4 Euro/Monat) und eines für Profis (8 Euro/Monat), letztere mit mehr Individualisierungsmöglichkeiten und Support; geeignet auch für Künstler-Websites.
  • Yola: Basisversion kostenlos, dazu kann man verschiedene Premium-Funktionen kaufen, etwa die individuelle Wunsch-Domain; wird auch viel im Bildungssektor genutzt.  
  • Wix: Bietet kostenlos zahlreiche Templates, keine Seitenbegrenzung und auch Hosting. Dazu kann man verschiedene Premium-Services zwischen ca. 4 und 20 Euro/Monat buchen.

Zuerst planen!

Wenn Sie eines dieser Angebote genauer betrachten, werden Sie sehen, dass das Anlegen und Erstellen einer Website mit diesen Baukästen intuitiv und relativ leicht von der Hand geht. Allerdings sollte man sich dennoch vorher gründlich Gedanken darüber machen, was man mit der Website erreichen will: Brauche ich nur eine Art Flyer für das Internet? Oder soll es eine anspruchsvolle Multimedia-Website sein? Und wie sieht es mit einer Shop-Anbindung aus? Bei den meisten der Baukästen kann man klein anfangen und die eigene Webpräsenz dann sukzessive ausbauen – wobei dann allerdings häufig schon Kosten anfallen.

Hier eine kleine Liste an Funktionen, die man typischerweise von den kostenfreien Versionen erwarten darf.

Typische Website-Funktionen: Das bieten die kostenfreien Angebote:Das gibt es bei Premium-Upgrades  typischerweise: Menge an Einzelseiten1-5MehrSpeicherplatz für Bilder etc. Genug für BasisversionMehr SpeicherDesign-VorlagenJaMehr davon, in höherer QualitätHostingNeinJaFormulare, Blogs, SlideshowsManchmalJaSocial Media-VerlinkungJa JaVideo-/AudioplayerNein JaWebstatistikenNeinJaeCommerceNeinJaKundenserviceNeinJaSuchmaschinenregistrierungNeinJaOptimierung für MobilgeräteNeinJa

Wahl des Domain-Namens

Wichtig ist auch die Wahl des Domain-Namens. Ihr Domain-Name ist Ihre virtuelle Adresse, Ihre unverwechselbare Online-Identität im großen www. Einige der Website-Anbieter bieten hier an, diese Domain innerhalb der Anbieter-Domain zu wählen. Hier lohnt es sich aber durchaus, gleich eine eigene Domain zu wählen, und zwar aus mehreren Gründen:

  • Der Domain-Name gehört zu Ihrer eigenen Markenidentität
  • Wenn Sie den Provider wechseln, bleibt Ihnen die Adresse erhalten
  • Lässt sich in der Regel leichter erinnern
  • Ermöglicht Ihnen zudem eine eigene E-Mail-Adresse – was deutlich professioneller wirkt!

Bei der Wahl des Domain-Namens sollten Sie sich für einen Namen entscheiden, der Ihr Geschäft widerspiegelt. Neben den regionalen Domains werden auch .com oder .net zusehends beliebter, auch hierzulande. Der Domain-Namen sollte möglichst einfach und prägnant sein, dadurch wird Ihre Website auch leichter von Google oder Bing! gefunden. Die Anbieter von Domain-Namen offerieren hier übrigens Tools, die Namen vorschlagen und mit denen sich die Verfügbarkeit Ihrer Vorschläge prüfen lässt.

Fazit: Welche Gründe auch immer Kleinunternehmer heute dafür haben, ihrem Geschäft im Web noch kein Gesicht gegeben zu haben – Komplexität und Kosten können kaum mehr als Entschuldigung gelten.