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Zu teuer und nur für Technik-Freaks?

19-Jun-2012

5 Mythen über die eigene Website

„Drin“ sind sie heute alle: Genau wie du, gehen auch deine Kunden ins Internet, wenn sie Informationen über ein Unternehmen und seine Produkte suchen, Kontakt aufnehmen, in Dialog treten oder sogar direkt einkaufen wollen. Natürlich kostet eine eigene Website einiges an Zeit und Mühe. Doch die Investition lohnt sich, denn sie stärkt die Sichtbarkeit deines Unternehmens und die Kundenzufriedenheit. Wer auf diesen Vorteil verzichtet, läuft Gefahr von aufgeschlosseneren Konkurrenten überholt zu werden, die im Web leichter zu finden sind.

Hast du bisher noch keine Internetpräsenz für dein Unternehmen aufgebaut? Dann scheust du vielleicht die Kosten oder du denkst, dass dir das nötige technische Wissen fehlt. Oder du gehst davon aus, dass deine Firma für eine eigene Website zu klein ist. Derartige Bedenken sind weit verbreitet – aber sie sind auch Vorurteile, die dich davon abhalten können, das Potenzial des Webs für dein Unternehmen voll zu nutzen. Denn die Schritte zu einer Internetpräsenz sind bei Weitem nicht so schwierig, wie du denkst.

5 Mythen über die eigene Website

1. Meinem Unternehmen nützt eine Website sowieso nicht.

Wenn Du weißt, was Du mit Deiner Website erreichen willst, dann kannst Du sie auch so gestalten, dass sie dir nützt. Eine gute Unternehmenswebsite kann auf verschiedene Arten positiv für dein Unternehmen wirken: Sie gibt ein professionelleres Bild nach außen ab. Sie eröffnet einen Weg, um mit deinen Kunden in Kontakt zu bleiben. Du kannst Informationen zu deinen Produkten und Lösungen zugänglich machen. Oder du kannst deine Produkte auch online vertreiben.

Denke dir deine Website als Visitenkarte, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für dich im Einsatz ist. Wenn du sie gut gestaltest, kann sie die erste Anlaufstelle werden für Kunden und Interessenten, Investoren und künftige Mitarbeiter in deinem Unternehmen.

2. Meine Firma ist zu klein für eine Website.

Kleine Unternehmen müssen häufig einen Spagat bewältigen zwischen dem Tagesgeschäft und dem Versuch, genügend Menschen zu erreichen, damit das Unternehmen wächst. Gerade in diesem täglichen Dilemma kann dir eine eigene Website helfen.

Stellen wir uns als Beispiel den Inhaber eines Designmöbelhauses vor: In seinem Lager steht eine schöne Auswahl an Schränken, Tischen, Vitrinen, Sofas und anderen Möbeln. Allerdings liegt das Geschäft nicht im Stadtzentrum und der Inhaber ist vollauf damit beschäftigt, die Waren für seine aktuellen Kunden zu designen und zu fertigen. Wie soll er da auch noch neue Kunden finden?

Er entscheidet sich für einen Messestand auf einer Verbraucherausstellung in der Stadt und investiert dafür eine hohe Summe. Dort besuchen ihn zwar zahlreiche Interessenten, aber natürlich sind sie nicht bereit, sofort eine Kaufentscheidung zu treffen.

In dieser Situation ist eine eigene Website die beste Chance, die Kontakte später in Neukunden umzuwandeln. Stellt der Inhaber seine neuesten Stücke regelmäßig auf der Website vor, kann er interessierte Messebesucher auf die Internetpräsenz verweisen. Über die Website kann er außerdem auch mit bestehenden Kunden Kontakt halten und diese über neue Designs informieren. Und schließlich kann er über die Website auch Anfragen von – potentiellen - Kunden entgegennehmen.

3. Ich kenne mich mit Technik nicht so aus.

Wenn du eine Website für dein Unternehmen einrichten und betreiben willst, brauchst du weniger Technik-Kenntnisse als du denkst.  

Alles, was du wirklich wissen musst, sind die folgenden Grundlagen:

Eine Website ist, in ihrer einfachsten Form, deine Unternehmensbroschüre im Internet. Die einzelnen Seiten der Broschüre im elektronischen Format heißen nun Webseiten.

Sobald du dich entschieden hast, welche Inhalte auf deine Webseiten sollen und was die Website für dein Unternehmen leisten soll, kann dir ein Webdesigner helfen. Er entwickelt für dich eine passende Website. Alternativ gibt es im Internet auch diverse Werkzeuge zur Erstellung von Websites, die sich mit einfachen PC-Kenntnissen leicht bedienen lassen. Damit kannst du in kürzester Zeit eine einfache Website selbst erstellen.

Anschließend ist es Zeit, deine Website ins Internet zu stellen. Für diesen Schritt arbeitest du mit einem Webhosting-Unternehmen zusammen. Das Webhosting-Unternehmen macht deine Website im Internet verfügbar und kann dir auch helfen, eine Webadresse - Domainname genannt – zu kaufen und zu registrieren. Unter dieser Webadresse ist deine Website dann von nahezu überall in der Welt erreichbar.

Wenn du den richtigen Domainnamen auswählst, erhöhst du deine Sichtbarkeit im Netz. Bekannt sind hierzulande vor allem die .de-, die .com- und die .net-Domainnamen. Letztere ist gerade bei jungen Unternehmen im Internet beliebt

4. Eine Website ist für mich zu teuer

Natürlich fallen bei der Einrichtung einer Website gewisse Grundkosten als Investition an. Doch das Zusatzgeschäft, das du durch deine Website generierst, kann bereits ausreichen, um die laufenden Kosten für die Pflege der Website zu decken.

Einplanen solltest du die folgenden Grundkosten:

Dein Domainname und das Webhosting deiner Website

Für die Registrierung eines .net-Domainnamens kannst du die Website eines Registrars besuchen. Die Mindestdauer einer Registrierung beträgt für .net-Domains ein Jahr.

Für das Hosting kannst du in der Regel zwischen verschiedenen Paketen wählen. Einzelheiten dazu erfährst du auf der Website des jeweiligen Registrars.

Das Website-Design

Welche Kosten für Website-Design und –Entwicklung anfallen, hängt davon ab, was du brauchst. Mit – teilweise kostenlosen – Tools aus dem Internet kannst Du eine einfache Website auch selbst in kürzester Zeit erstellen. Für größere und komplexere Projekte brauchst du wahrscheinlich einen Experten. Insgesamt lassen sich Websites in allen möglichen Preisklassen realisieren: Von der einfachen Website mit Informationen und einigen Bildern bis hin zum Portal mit Suchfunktion, Online-Zahlungsabwicklung und weiteren Funktionen.

5. Ich habe ohnehin zu viel Arbeit

Deine Website ist nicht nur dazu da, dir bei der Akquise zu helfen. Du kannst damit auch eine bessere Beziehung zu deinen Kunden aufbauen und pflegen – ein wichtiger Schlüssel für den langfristigen Erfolg deines Unternehmens. Dabei hilft zum Beispiel einfach schon, dass deine Website auch dann da ist, wenn dein Geschäft geschlossen ist oder niemand ans Telefon gehen kann. Jetzt können potenzielle Kunden deine Website besuchen und erhalten dort die wichtigsten Informationen: Öffnungszeiten, Anfahrtsbeschreibung oder Namen und Telefonnummern ihres Ansprechpartners. Falls du online verkaufst, können sie außerdem dann einkaufen, wenn es ihnen am besten passt – egal ob du gerade Geschäftszeit hast, im Urlaub bist oder schläfst.

Fazit: Deine eigene Website ist für dich eine der günstigsten Formen der Eigenwerbung – sie bietet deinen Kunden Komfort und verleiht dir Glaubwürdigkeit, und das an 365 Tagen im Jahr rund im die Uhr.

Über deine Website kannst du mit Millionen von Internetnutzern kommunizieren, die möglicherweise genau an deinem Unternehmen und deinem Produkt interessiert sind. Im Vergleich zu anderen, teilweise unerschwinglichen Formen, wird dein Unternehmen so auf kostengünstige, einfache Art für deine Kunden und Partner sichtbar.

Die Frage ist heute eigentlich nicht mehr, ob du dir eine Website leisten kannst. Vielmehr solltest du dich fragen: Kann ich es mir leisten, keine Website zu haben?

1 Im 4. Quartal 2010 stieg die Gesamtzahl aller .com- und .net-Domainnamen laut Verisign Domain Name Industry Brief (Jg. 8, Nr. 1, Februar 2011) auf insgesamt 105,2 Millionen Namen.