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Passwort-Management: einfach sicher

11-Dez-2013

Wie viele Passwörter geben Sie im Laufe eines Tages durchschnittlich ein? Auf Social-Media-Plattformen, im Content-Management-System Ihrer Unternehmens-Website, beim Online-Banking, bei Ihrem Lieblings-Online-Versandhandel und Ihrem Lieblings-Online-Auktionshaus... Aller Wahrscheinlichkeit nach sind es zu viele, als dass Sie sie sich alle merken könnten. Und wenn Sie sich Ihre Passwörter doch merken können, dann sind diese vermutlich nicht sicher genug.

Was ist ein sicheres Passwort?

Nur ein kompliziertes Passwort ist ein sicheres Passwort. Ein Wort aus mindestens zehn Zeichen, das aus Groß- und Kleinbuchstaben besteht, nach dem Zufallsprinzip gemischt mit verschiedenen Ziffern und Sonderzeichen; ein Passwort, das nur für ein einziges Benutzerkonto gilt, das auf keiner Festplatte gespeichert und auf keinem Zettel notiert wurde – und außerdem noch öfters geändert wird: Das ist nach Ansicht der Mehrheit der Experten ein sicheres Passwort.

Die meisten Menschen benutzen zu einfache Passwörter, die jeder Hacker mit einer erschwinglichen Software leicht knacken kann. 

Her mit den sicheren Passwörtern!

Sichere Passwörter kann man sich selbst ausdenken. Dabei sollte man nur Anführungsstriche und das &-Zeichen vermeiden, denn damit kommen manche Internetformulare nicht zurecht. Oder man kann eine Passwort-Generator-Software benutzen, die im Internet zum Teil kostenlos zur Verfügung steht. So oder so: Der Mensch braucht nicht nur ein Passwort, sondern eine ganze Reihe davon, idealerweise für jedes Benutzerkonto eines; mindestens aber ein eigenes Passwort für jedes der besonders wichtigen Benutzerkonten, bei denen man seine Bank- oder Kreditkartendaten angegeben hat, wie zum Beispiel bei Paypal, Amazon und Ebay oder im Kundenbereich des Mobilfunkanbieters.

Passwörter verwahren und verwalten – mit spezieller Software

Hat man sichere Passwörter, hat man immer noch ein Problem – ihre sichere Verwahrung und Verwaltung. Sicher verwahrt heißt nicht, irgendwo zu Hause abgelegt, in der Schreibtischschublade oder auf der Festplatte des Computers. Und da man jederzeit auf die Passwörter zugreifen können will, kommt für die meisten Menschen auch das eigene Gedächtnis nicht als Aufbewahrungsort in Frage.

Es gibt aber eine ganze Reihe von Programmen, die einem das Problem abnehmen, indem sie  Passwörter in einem abgesicherten Container verwahren: Sogenannte Passwortmanager wie Alle meine PassworteAny Password (beide kostenlos) oder 1PW Passwortverwaltung (ab zehn Euro). Bei der Auswahl eines Passwortmanagers sollte man darauf achten, dass das Programm auch gleich Passworte erzeugen kann.

Außerdem ist für die meisten Nutzer entscheidend, dass der Passwortmanager einfach zu bedienen ist. Synchronisationsfunktionen, die sicherstellen, dass die Passwörter über mehrere Systeme hinweg einheitlich bleiben, sind unter Umständen sehr hilfreich. Praktisch ist es auch, wenn der Passwortmanager ein Browser-Plugin bietet. Durch ein Master-Passwort und moderne Verschlüsselungsverfahren sind die Daten bei den meisten Passwortmanagern jedenfalls sicher gespeichert.

Vorsichtig bleiben

Das beste Passwort hilft jedoch nichts, wenn ein Schnüffelprogramm die Eingabe auf der Tastatur verfolgt. Gegen diese sogenannten Keylogger auf dem eigenen Computer schützen regelmäßige Softwareupdates und ein aktueller Virenscanner. Wer unterwegs fremde WLAN-Netze nutzt, sollte ebenfalls sehr vorsichtig sein und beim Einloggen in seine verschiedenen Services darauf achten, dass die Verbindung verschlüsselt ist – das erkennt man einigermaßen sicher daran, dass die Webadresse mit https beginnt. Das sollte man aber besser zuerst im eigenen Netz ausprobieren.