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Einfach überzeugend: Persuasive Websites

11-Dez-2013

Soll Ihr Internetauftritt Ihnen dabei helfen, etwas zu verkaufen? Dann sollen die Besucher Ihrer Website vermutlich etwas tun: etwas bestellen, buchen, liken, weiterempfehlen oder kommentieren. Vielleicht sollen sie Ihnen auch eine Email schreiben oder Sie direkt anrufen. Um die  Besucher dazu zu motivieren, sich in einer bestimmten Weise zu verhalten, muss Ihre Website „persuasive“ sein – zu deutsch: überzeugend.

Persuasive Websites sind kein Zufall: Ihr Design folgt bestimmten Regeln

Die Grundvoraussetzung, um eine Persuasive Website zu gestalten, ist, dass Sie Ihre Zielgruppe kennen. Sie müssen wissen, wie die Menschen ticken, denen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung verkaufen wollen. Wenn Sie genau darüber nachgedacht haben, wie das, was Sie anbieten, in das Leben der Menschen passt, die dafür bezahlen sollen, folgen Sie den Regeln für Persuasive Design – und machen Sie Ihre Website überzeugender denn je.

Die wichtigsten fünf Regeln für eine Persuasive Website:

1. Klare Botschaft

Das erste, was der Besucher auf der Seite wahrnimmt, sollte ihm deutlich machen, dass er dort finden wird,  was er sucht. Wenn er zu Ihrer Zielgruppe gehört, findet er auf Ihrer Website das Produkt oder die Dienstleistung, die er braucht, in der Qualität, die er wünscht. Das muss auf den ersten Blick klar sein. Und diese Klarheit muss sich durch alle Seiten der Website ziehen.

2. Visuelle Attraktivität

Sie kennen Ihre Zielgruppe – Sie wissen, was diese Menschen wollen. Geben Sie es Ihnen! Auch, was die äußere Gestaltung Ihrer Website angeht. Wichtig dabei: Am liebsten mögen Menschen es, wenn ihre Erwartungen erfüllt werden. Jede Branche hat ihre eigene visuelle Sprache: Die Websites von Versicherungsmaklern sehen anders aus als die von Reiseanbietern, die Websites von Gärtnern anders als die von Musikern. Erfüllen Sie die Erwartungen Ihrer Zielgruppe.

3. Übersichtlichkeit durch Hierarchien

Was heraussticht, wird beachtet. Auf jeder Seite Ihrer Website sind manche Inhalte wichtiger als andere (zum Beispiel ein bestimmtes Produkt, der Button „Registrieren“ oder der eine Satz, in dem Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal formulieren). Überlegen Sie sich genau, was auf der jeweiligen Seite der wichtigste Inhalt ist, was der zweitwichtigste, drittwichtigste und so weiter, und heben Sie sie entsprechend dieser Rangordnung hervor: durch Größe, durch farbliche Gestaltung – und durch leeren Raum um das jeweilige Objekt herum, denn je freier es steht, desto wichtiger erscheint es dem Betrachter.

4. Aufmerksamkeit erregen und wachhalten

  • Es gibt wenig, das mehr Aufmerksamkeit erregt als große Bilder. Tatsächlich können Produktbilder kaum groß genug sein (allerdings müssen sie eine entsprechende Qualität haben). 
  • Auch Bilder von Menschen, die uns direkt in die Augen blicken, fesseln zuverlässig unsere Aufmerksamkeit. 
  • Ein anderer Weg sind Kontraste – Vorher-Nachher-Aufnahmen interessieren uns immer. 
  • Ferner funktioniert Überraschung: Zeigen – oder schreiben – Sie etwas, das keiner erwartet hat (das bedeutet allerdings nicht, dass die ganze Website die Erwartungen der Besucher sprengen soll).

Etwas schwieriger, als Aufmerksamkeit zu erregen, ist es, sie wachzuhalten:

  • Machen Sie sich klar, dass es auf Ihrer Website nicht um Sie geht, sondern darum, was der Besucher davon hat, dort zu verweilen (und zu bestellen, zu buchen, zu liken und zu weiter).
  • Geben Sie Entscheidungshilfen, etwa durch Filter (etwa verschiedene Produktgrößen oder Sortierung nach Preis).
  • Außerdem hilft es, wenn Sie auf jeder Seite etwas Neues bieten – zum Beispiel, indem der Text einmal links, dann rechts vom Bild steht.

5. Eine Aktion pro Seite – zum richtigen Zeitpunkt

Sie müssen wissen, was das Wichtigste ist, das der Besucher auf der Seite machen soll – und die Seite genau dafür optimieren (mithilfe der klaren Botschaft, der visuellen Hierarchie und indem Sie die Aufmerksamkeit des Besucher erregen und wachhalten). Doch wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um den Besucher zu einer bestimmten Aktion aufzufordern? Nicht zu früh! Der Besucher muss bereits überzeugt und motiviert sein. Das ist er, wenn er ausreichend Informationen bekommen hat. Wann reicht die Information aus? Das müssen Sie beantworten. Sie kennen Ihre Zielgruppe.