Verisign liefert kritische Infrastrukturdienste, die dem Internet erst die nötige Sicherheit und Stabilität verleihen. Wir sorgen dafür, dass der Internetbenutzer dort hinkommt, wo er hin will.
Als führendes Mitglied der Standard-Organisationen und -Komitees trägt Verisign maßgeblich zur Gewährleistung der Stabilität, Sicherheit und Innovation bei der Erweiterung des Internets bei. Die hier dargestellten Informationen über die derzeit diskutierten Themen sollen helfen, Bewusstsein über neue Trends und Herausforderungen in der Community zu schaffen. Wenn Sie bestimmte Fragen zur Internetpolitik haben, wenden Sie sich an Verisigns Beziehungen zur Regierung.
Domain Name System Security Extensions (DNSSEC) ist ein von IETF entwickelter Erweiterungssatz zur Verbesserung der Sicherheit im Domain Name System (DNS). Dabei wird der Ursprung der DNS-Daten authentifiziert und ihre Integrität im Datenverkehr überprüft. DNSSEC hat potenziell die Möglichkeit, manipulierte Daten auf Namenservern aufzuspüren, die für zerstörerische Angriffe auf Benutzer, Unternehmen und das Internet selbst genutzt werden können.
DNSSEC ist theoretisch in der Lage, die Infrastruktur des Internets zu stärken, indem der Ursprung der DNS-Daten authentifiziert und ihre Integrität im Datenverkehr überprüft wird. Es ist jedoch noch nicht ausgiebig erforscht, wie eine solche Implementierung im großen Maßstab funktionieren würde. Neben unseren eigenen Investitionen in Höhe von 100 Millionen USD zur Sicherung der Internetinfrastruktur arbeiten wir auch eng mit der breiteren Internet-Community zusammen, um neue Wege zur Stärkung der Gesamtsicherheit des Internets zu finden.
Obwohl DNSSEC eine mögliche Lösung für einen Teil des Gesamtproblems der Internetsicherheit darstellt, ist es keine Option zur Bekämpfung gängiger Bedrohungen wie Spoofing oder Phishing. Verisign möchte alle Internetbenutzer dazu anhalten, ihre Internetaktivitäten durch Schutzmechanismen wie SSL-Zertifikate und Zwei-Faktor-Authentifizierung abzuschirmen und das Internet dadurch sicherer für alle zu machen.
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), die internationale Organisation, die für die technische Koordination des Adressierungssystems des Internets zuständig ist, hat sich über viele Jahre dafür engagiert, die Erstellung neuer allgemeiner Top Level Domains (gTLD) zu autorisieren. Wenn diese neuen gTLDs verteilt werden, werden sie neben bestehenden Domains wie .com, .net, .edu und .org betrieben. Am 13. Juni 2012 hat die ICANN die Liste der 1.930 angemeldeten Strings veröffentlicht. Diese Liste steht auf der Website von ICANN zur Verfügung unter: http://newgtlds.icann.org/en/program-status/application-results/strings-1200utc-13jun12-en.
ICANN führt zurzeit eine erste Bewertung aller Anträge durch und wird voraussichtlich im Juni/Juli 2013 die Ergebnisse verkünden. Weitere Informationen über den Bewertungsprozess der ICANN finden Sie auf: http://newgtlds.icann.org/en/about/program/materials.
Verisign arbeitet bei Fragen der Internetpolitik mit politischen Entscheidungsträgern aller Regierungsebenen zusammen. Dabei gehen wir streng nach unseren Werten und unserer Firmenphilosophie vor. Erfahren Sie mehr über unsere Tätigkeitsbereiche unter Verisigns Beziehungen zur Regierung.